Hallo Fußballfreunde rund um Waiblingen!

KFA Waiblingen

Schön, dass Ihr auf unserer Internetseite gelandet seid. Viel Spaß beim Lesen und Klicken.

Vorab einige Anmerkungen für Euch: Hier informiert die Kinder-Fußball-Akademie (KFA) des FSV Waiblingen umfassend über alles Wissenswerte rund um das nachhaltige Ausbildungskonzept, die aktuellen Teams und die wichtigsten Termine. Die KFA Waiblingen betreut Kinder von 3,5 bis 18 Jahren.

Wir fördern und fordern ein sinnvolles Zusammenspiel von Schule, Fußball und Persönlichkeitsentwicklung. Die Akademie ist für alle Kinder der richtige Weg in die Zukunft, deren Eltern Wert auf professionelle Rahmenbedingungen legen.

Die qualifizierten Trainer garantieren eine pädagogisch fundierte, systematische und langfristig konzipierte Fußballausbildung ohne überzogenen Erwartungssdruck. Dies zeigt uns vor allem der stetige Zuwachs an Kindern, die bei uns eine optimale Betreuung und Ausbildung erhalten.

Unsere sportliche Heimat ist der moderne FSV Waiblingen Sportpark am Oberen Ring in Waiblingen. Dort stehen den Nachwuchs-Fußballern ein Rasenplatz, drei große Kunstrasenplätze und ein Kleinspielfeld (Kunstrasen) zur Verfügung.

Fragen? Einfach zum Hörer greifen und den Leiter der KFA Waiblingen zu den angegebenen Geschäftszeiten anrufen. Zusätzlich sind wir per Mail rund um die Uhr erreichbar.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Euch!

 

Die KFA aus dem Blick eines Elternteils

Bei einem Saisonrückblick darf die Laudatio auf die Ehrenamtlichen im Verein nicht fehlen. Auch bei der Kinderfußballakademie des FSV Waiblingen gibt es jede Menge Helfer, die im Hintergrund sehr gute Arbeit leisten. So kann man sagen, dass die wahren Helden die Eltern sind.

Sie spielen den Chauffeur für ihre Kinder, sind ernstzunehmende Kritiker und dienen gleichzeitig auch als Motivator und Seelentröster. Die Eltern buchen Hotelzimmer, verkaufen Brötchen, Kaffee und Kuchen und sind Meister der Improvisation.

Aufgrund dessen fühlen sie sich bisweilen wie Popstars, die auf ihrer Tour oft nicht wissen, in welcher Stadt sie sich gerade befinden. Spielen gleich zwei Jungs Fußball bei der KFA, kann es durchaus auch mal passieren, dass die Eltern mal den Überblick verlieren.

 

 

Ein Saisonrückblick aus Sicht der Eltern - Die Erde ist rund – und die Welt ein Fußball

Doch, wir haben noch Freunde, sogar mit Eltern, deren Kinder nicht beim FSV Waiblingen Fußball spielen. Okay, wir müssen zugeben, dass wir zum größten Teil nur noch miteinander telefonieren. Aber immerhin -  manche bewundern, andere bemitleiden uns. Der eine oder andere wird uns für bekloppt halten – auch wenn er es nicht zugibt. Am liebsten sind uns die Freunde, die den fortschreitenden Kontaktverlust mit Humor nehmen." „Ihr habt's doch gut", sagte neulich einer. „Ihr braucht euch nicht schon mittwochs Gedanken darüber zu machen, was ihr am Wochenende mit euren Kindern unternehmt.

Wir müssen zugeben, an dieser Tatsache ist etwas Wahres dran. Ehrlich gesagt, es graust uns fürchterlich vor spielfreien Wochenenden. Da müssen wir höllisch aufpassen, dass wir nicht in ein tiefes Loch fallen, aus dem wir – unter größter Mühe – erst wieder montags herausfinden und zwar beim nächsten Training. Die Gefahr, in derartige Notsituationen zu geraten, ist allerdings nicht allzu groß.

Jedes Spiel und jedes Turnier unserer beiden Jungs in einer Saison haben wir akribisch notiert: Insgesamt 44 Wochenenden zeigte der Kalender zwischen September und Juli an. An vier (!) Wochenenden davon war komplett fußballfrei für uns. Dazu noch an sechs Sonntagen und zwei Samstagen. Exakt 17906 Kilometer spulten wir zu den insgesamt 125 Spielen und Turnieren der Saison ab. Rechnen wir die sechs Fahrten zu den Trainingseinheiten innerhalb einer hinzu, knacken wir locker die 20000-Kilometer-Schallmauer.

Steht ein Turnier vor der Tür, machen wir uns zu unmenschlichen Zeiten auf den Weg und sind schon froh, wenn uns die Zeitungsausträgerin in aller Herrgottsfrühe nur bei der Abfahrt und nicht auch noch bei der Ankunft zu Hause begegnet. Unzählige Stunden verbringen wir in muffigen und lauten Sporthallen und auf zugigen Sportplätzen. Mit unserem Equipment – Klappstühle, Kuscheldecken, Handschuhe, Isolierkannen, Sonnen- und Regenschirmen, Mückensprays, Müsliriegel, Pavillons, Spielsachen für die kleinen Geschwisterkinder – könnten wir locker einen zweiwöchigen Outdoor-Urlaub antreten.

In der Küche und in dem Keller sitzen die Handgriffe längst perfekt. Während die Jungs noch schlafen, muss – möglichst geräuschlos – das Catering fürs anstehende Turnier vorbereitet werden. Weil Pommes, Currywurst und Cola während der Spieltage untersagt sind, muss der Vorrat von zu Hause verpackt werden: Trockener Kuchen, Apfelschnitze, Bananen, Gurken, Karotten und Tomaten. All diese frisch zubereiteten Sachen müssen selbstverständlich noch mundgerecht geschnitten werden und ordentlich in Tupperware verpackt werden. Und weil nach dem Spiel gleich vor dem Spiel ist, hat die Waschmaschine samstags regelmäßig Spätdienst. Schließlich müssen die Trikots, Hosen und Stutzen für das Turnier am Sonntag wieder trocken und frisch sein.

Ein bisschen Organisationstalent und Fingerfertigkeit sollten die Eltern der KFA-Kids mitbringen. Sowohl die Hotelzimmer für die mehrtägigen Turniere müssen herausgesucht und gebucht werden, als auch die Arbeitsdienste bei diversen Festen und eigenen Turnieren müssen eingeteilt werden. Der ein oder andere Kuchen sollte dabei schon beigesteuert werden. Schließlich fließt der Erlös in die Mannschaftskasse. Und in der Wohnung sollte stets ein Plätzle frei sein, für die Gastkinder bei den eigenen Turnieren. Denn wie sagt man so schön: "Die eine Hand wäscht die andere", und somit zieht man selbst einen Vorteil daraus, da der Geldbeutel bei dem Gegenbesuch dann um einiges geschont wird.

Keine Frage: Der Aufwand ist immens und für unseren Geschmack bisweilen etwas zu groß. Ein paar Einsätze weniger, dafür das ein oder andere Dankeschön der Jungkicker an die Adresse der Eltern - damit könnten wir auch gut leben. Andererseits wissen wir ja, welchen Stellenwert der Fußball für die Jungs hat. Spätestens, seit wir bei einer atmosphärischen Störung im Hause, sozusagen in finaler Verzweiflung und als erzieherische Maßnahme, schmerzhafte Konsequenzen im Falle der weiteren konsequenten Nichtbeachtung interner Familienregeln angedroht haben. Ausnahmsweise waren sich die beiden Streithähne in diesem Falle einmal einig: „Bitte, ihr könnt uns mit allem bestrafen, aber nicht mit Fußballentzug." Ein Leben ohne Fußball können sich die Kleinen kaum vorstellen. Wenn sie Fußball spielen, sind sie glücklich und mit voller Freude dabei. Und was gibt es Schöneres, als das eigene Kind glücklich zu sehen - NICHTS!

Und wir müssen – zwar ein bisschen kleinlaut – zugeben, dass auch uns etwas Fehlen würde ohne den Fußball. Ganz abgesehen davon, dass wir urplötzlich dem ganzen Freizeitstress hilflos ausgeliefert wären. Schwer vorstellbar. Womöglich müssten wir uns noch ein neues Hobby suchen.

Wir würden auch die vielen wundervollen Momente vermissen zwischen den Spielen und in der Freizeit, die wir gemeinsam mit den Spielern und Eltern verbringen. So waren beispielsweise die jüngsten Turniere in Österreich und Berlin gleichzeitig prima Bildungsreisen. Der eine oder andere hatte bis vor ein paar Wochen den Kaiserschmarrn für den aktuellsten Witz von Franz Beckenbauer gehalten und nicht für eine leckere österreichische Süßspeisenspezialität. Und die Jungs wissen jetzt auch, dass sich ein Gespritzter nicht in die Hose gemacht hat, sondern nichts anderes ist als eine Schorle. Und beim nächsten Berlin-Besuch wird sicher keiner mehr ein Weckle und Fleischküchle verlangen, sondern eine Schrippe und Bulette.

Außerdem macht den Jungs in Sachen Geografie so schnell keiner etwas vor. Sie kennen sich nicht nur im Rems-Murr-Kreis blendend aus, sondern spielten auch in nahezu sämtlichen bekannten Städten im Ländle wie Esslingen, Ludwigsburg, Heilbronn, Ulm oder Heidenheim. Und sie wissen jetzt auch, dass Orte wie Münklingen, Ober-Ramstadt, Lauingen, Verl, Kuchl, Thalfingen, Isingen, Eberschwang, Sonderbuch, Feudenheim, Aarbergen, Eriskirch oder Eltersdorf weit mehr zu bieten haben als nur einen Sportplatz.

Sollten wir künftig wieder das Gefühl haben, dass die Jungkicker unseren Einsatz zu wenig würdigen, werden wir uns – um die Selbstmotivation hochzuhalten – notgedrungen den Wahlspruch der Schwaben in Erinnerung rufen: „Nicht gemeckert ist genug gelobt." Oder wir halten den Jungs unseren Terminkalender unter die Nase. Ein klein bisschen vorwurfsvoll vielleicht. Aber niemals ohne den Zusatz, dass wir den Aufwand gerne auf uns nehmen.

In diesem Sinne: Die Erde ist rund – und die Welt ein Fußball.